Oebisfelde News

Fast genau vor einem Jahr wurde von der Stadt Oebisfelde eine so genannte "Machbarkeitsstudie" in Auftrag gegeben, die noch bis zum 31. Juli 2014 andauern sollte. In der Presse insbesondere der Volksstimme, die ich seit langem schon nicht mehr lese, wurde eine Schönebecker Firma damit beauftragt, Fragebögen zu entwerfen, in denen sich die Bürger und Unternehmen eintragen sollten, die ein schnelles Internet benötigen.

Das grenzt ja fast an die Aussage unserer Bundeskanzlerin: "Das Internet ist für uns alle Neuland...". Manchmal glaube ich, ich bin in einem falschen Film und "Baumann und Klausen" lassen grüßen. Ich glaube auch fast ich habe ein Déjà-vu. Hier wiederholt sich immer und immer wieder und das schon seit fast 6 Jahren meiner Selbstständigkeit das gleiche Spiel - man diskutiert, macht Umfragen und lässt Bürger Zettelchen ausfüllen.
Im Endeffekt kann ich Ihnen schon mitteilen, was diese Studie wieder zu Tage bringen wird, nämlich Kosten, die an diese Schönebecker Firma fließen und eine erneute Hinhaltetaktik der verantwortlichen Behörden und Politiker. Die Verlierer sind wieder einmal die Bürger der Stadt Oebisfelde-Weferlingen und der umliegenden Gemeinden im "DSL-Niemandsland".Das erinnert mich an graue DDR-Zeiten als Bürger Jahrzehnte lang auf Ihren Telefon-Anschluss warten mussten.  

Werte Frau Bürgermeisterin, warum haben Sie nicht erst einmal eine einheimische Firma, wie die meine beauftragt, diese Studie zu erstellen, schließlich war und bin ich der einzige hier in Oebisfelde und unserer Region, der sich seit der Geschäftsgründung am 01. Juni 2008 nachhaltig für schnelles und preiswertes Internet engagierte und noch engagiert. Aber nicht nur auf dem Papier oder in langweiligen Ratssitzungen, sondern mit Taten.

Von Anfang an war ich Partner der 1&1 Internet AG und ab 2010 auch von Vodafone. Obwohl ich es nicht nötig hatte, kämpfte ich von Anbeginn für schnelles Internet in unserer Stadt und den umliegenden Gemeinden.
Allein im Stadtgebiet Oebisfelde mit den Ortsteilen Wassensdorf, Weddendorf, Breitenrode, Buchhorst, Niendorf, Bergfriede haben in dieser Zeit mehr als 500 Kunden der Deutschen Telekom den Rücken gekehrt und sind zu 1&1 gewechselt. Monatliche Ersparnis pro Haushalt bis zu 50%!

Seit Juni 2010, noch lange bevor ArcheNet den ersten Antennenmast aufgebaut hatte, habe ich als Partner von Vodafone bereits in den Orten Rätzlingen, Everingen, Etingen, Lockstedt, Bösdorf, Kathendorf, Buchhorst, Breitenrode usw. den Bürgern "DSL surf sofort UMTS only" von Vodafone eingerichtet. Auch diese Kunden konnten Ihre Festnetzanschlüsse bei der Deutschen Telekom kündigen, nahmen Ihre Festnetzrufnummer zu Vodafone mit, und zahlten von da an monatlich knapp 20,00 EURO für schnelles Internet über UMTS und kostenlose Telefonie ins Festnetz.

Zieht man die Grundgebühr nur für den Festnetzanschluss der Deutschen Telekom 16,00 EURO von diesem neuen Gesamtbetrag ab, so bekamen diese Bürger für sage und schreibe 4,00 EURO im Monat schnelles Internet und Telefonie ins Festnetz! Meine zahlreichen Kunden waren mir dankbar, reduzierten sich die monatlichen Kosten für die Flatrate DSL und Telefonie ins Festnetz um 50% bis nahezu 90% im Vergleich zu den vorherigen Kosten.


Für mein Engagement habe ich von der Stadt Oebisfelde Weferlingen und seinen Kommunalpolitikern nicht ein Mal ein Dankeschön erhalten - geschweige denn irgendwelche Fördergelder bekommen. Ich habe viele Euros aus meinem Betriebsvermögen in Antennen und Empfangstechnik investiert, mit Erfolg. Vor Abschluss eines Vertrages bin ich mit meiner eigenen Empfangs- und Prüftechnik, die ich mir für 200,00€ selbst von Vodafone kaufen musste, zu meinen potentiellen Kunden gefahren, um die Anlage vor Ort zu testen. Alles kostenlos für die Bürger und Kunden. Bevor das YouTube-Video nicht fließend lief, wurde der Vertrag mit dem Kunden auch nicht abgeschlossen. Zum Dank erhielt ich eine lächerliche Provission von 1&1 oder Vodafone an der sich auch noch der Fiskus bediente.

 

Wir brauchen keine weitere "Machbarkeitsstudie" in der unserer Stadt. Das Geld für diese Studie sollte lieber in den Ausbau des DSL-Netzes bzw. VDSL-Netzes fließen. Die Studie ist reine Zeitverschwendung, denn die wahren Gründe, warum wir kein schnelles Internet in Oebisfelde und den umliegenden Orten bekommen, liegen ganz wo anders.
Die Machbarkeitsstudie wird ergeben, dass in den Dörfern zumeist ältere Bürger wohnen, die mit Ihrem Festnetzanschluss der Deutschen Telekom bestens bedient sind, zahlen sie doch allein die Grundgebühren von 16,00 EURO und für ISDN sogar 22,00 EURO monatlich, ohne dass die Deutsche Telekom dafür einen Cent in den Ausbau des DSL-Netzes investieren muss. Nun kommen ja dazu auch noch die Telefonkosten und gegebenenfalls die Kosten für das vorsinflutliche Surfen im Internet über 56 k Modem bzw. ISDN. Da kommen pro Anschluss im Monat schon gut und gern 40,00 Euro zusammen und die gehen an die Deutsche Telekom. Warum sollte auch die Deutsche Telekom an diesem Zustand etwas ändern, und in ein schnelles Internet investieren? Die Bürger zahlen doch nur für Festnetztelefonie und ihren lahmen Internetzugang genau so viel, wie für ein "Call and Surf Comfort Paket mit DSL6000", nämlich knapp 40,00 EURO im Monat, oder noch mehr.


Beispiel: In einem Beratungsgespräch über die Verfügbarkeit von UMTS/LTE in einem Familienbetrieb in Everingen erzählte mir die Inhaberin, dass allein für Telefonie ins Festnetz, in Handy-Netze und den ISDN Internetzugang monatliche Kosten von fast 100,00 Euro an die Deutsche Telekom zu zahlen sind. Das ist Internet-Geschwindigkeit aus der Mitte der 90iger Jahre des vorigen Jahrhunderts, als ich noch als Informatik Lehrer am Burg-Gymnasium tätig war.
Und dies ist kein Einzelfall. Mit dieser "Abzocke" werden klein- und mittelständische Unternehmen in den Ruin getrieben und Bürger wandern in westliche Bundesländer ab.
Bürger aus Bulgarien, Indien, Ungarn die in Deutschland arbeiten und die zur Miete in Oebisfelde wohnen, wundern sich, dass es im reichen Deutschland nicht einmal einen DSL-Anschluss in den Mietwohnungen gibt. Die Vermieter kümmert es auch nicht, dafür zu sorgen, dass in den Wohnungen Telefon- und Internetzugänge eingerichtet wurden, andererseits die Mieten das Niveau einer Stadt wie Wolfsburg hat.
Allein die Grundgebühr für Festnetztelefonie der Deutschen Telekom mit ein paar Telefonaten ins Festnetz oder hin und wieder in ein Handy-Netz (19 Cent/Minute) bringt mehr Einnahmen für diesen halbstaatlichen Konzern, als ein schneller Internetzugang mit Festnetztelefonie. Das ist nichts anderes als Abzocke in großem Stil.

 

Es begann 2000, als die Deutsche Telekom AG noch das uneingeschränkte Monopol in Sachen Internet hatte. Mit den Jahren kamen aber auch neue Internetanbieter wie Arcor, AOL, Alice, Vodafone, 1&1 dazu. Diese Reseller nutzten das Leitungsnetz der Deutschen Telekom AG und boten Ihren Kunden DSL und Telefonie ins Festnetz zu attraktiven Preisen, teilweise 50% günstiger als bei der Deutschen Telekom an. Bis auf die 1&1 Internet AG sind alle wieder aus Oebisfelde verschwunden. Sie haben sich mit anderen Anbietern zusammengeschlossen, haben Deutschland den Rücken gekehrt, wie AOL oder sind ganz vom Markt verschwunden.
Vodafone hat mit Einführung des UMTS 2010 in unserer Region wahrscheinlich mit dem großen Konkurrenten Telekom einen "Burgfrieden" geschlossen, denn ab Dezember 2010 durfte ich keine DSL-Verträge mit Vodafone in Oebisfelde abschließen. Das UMTS von Vodafone konzentrierte sich jedoch nur auf eine Zelle in Oebisfelde, die nur einen Teil abdeckte. Bürger in der Altstadt von Oebisfelde können bis heute in Ihren Wohnungen kein UMTS empfangen weil das Netzt überlastet ist.
Nur die 1&1 Internet AG hat über die Jahre ihren schlechten Ruf nach und nach ablegen könnnen, und dies auch Dank meiner Hilfe als Partner, Profiseller, Techniker und Kundenberater von 1&1 hier in Oebisfelde. Bis auf ein kleines Übel, dass die Deutsche Telekom AG der 1&1 Internet AG bis zum heutigen Tage aufbürdet, und das schließlich an die Kunden weiter gegeben wird:  Obwohl es in Oebisfelde schnelles DSL16000 gibt, zahlt jeder Kunde beim Fremdanbieter 1&1 für die so genannte "Fernschaltung an das Netz der Deutschen Telekom" 5,00 Euro mehr im Monat. Die Begründung: "Das Netz der Deutschen Telekom ist in unserem Bereich noch nicht so gut ausgebaut".
Aber Hallo - DSL gibt es seit Ende der neunziger Jahre des vorigen Jahrhunderts! Hätte die Deutsche Telekom AG nur einen Bruchteil dieser Mehreinnahmen in den Ausbau des DSL-Netzes in unserer Region investiert, hätte heute jeder Haushalt in der Stadt Oebisfelde und den umliegenden Gemeinden wenigstens DSL 6000. Ich bin selbst Aktionär der Deutschen Telekom AG und stelle berechtigter Weise die Frage an den Vorstadsvorsitzenden der Deutschen Telekom Herrn Timotheus Höttges: "Wo sind die Gelder geblieben, die Sie den Bürgern Jahr für Jahr abgeknöpft haben? Warum wurden Sie nicht für den Ausbau des DSL-Netzes in unserer Region verwendet"?
Auch das ist Abzocke pur. So etwas gibt es nur im Osten Deutschlands. Im benachbarten Niedersachsen in den Orten Wahrstedt, Velpke, Grafhorst und Danndorf würden die Bürger auf die Barrikaden gehen, wenn es in einem Neubaugebiet keinen schnellen DSL Anschluss geben würde.
Was die 5,00 EURO "Strafgebühr" der Deutschen Telekom für Ihre so genannte "Fernschaltung" angeht sei auch mal zu prüfen, ob dies überhaupt rechtens ist, zahlen doch alle Bürger egal ob in Ost oder West Ihre Steuern und Abgaben.

 

Dieser aktuelle Zustand ist untragbar. Um hier etwas zu ändern sind alle Bürger der Stadt Oebisfelde-Weferlingen und Unternehmen gefordert etwas zu tun. Ihr kennt noch den Ruf "Wir sind das Volk" aus den Endzeiten der DDR. In diesem Sinne rufe ich alle Bürger auf, sich ein paar Minuten Zeit zu nehmen und drei Schreiben aufzusetzen:
1. Schreiben: An die Bundeskanzlerin Angela Merkel. Fordert schnelles Internet für die Region Oebisfelde-Weferlingen und die umliegenden Gemeinden.
2. Schreiben: An den Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Telekom AG Herrn Thimothäus Höttges. Fragt Ihn, wo die Gelder geblieben sind, die wir monatlich für die "Fernschaltung an das Netz der Deutschen Telekom zahlen mussten. Fragt Ihn warum das DSL-Netz nicht weiter ausgebaut wird, obwohl bereits alle Orte mit Glasfaserkabel ausgestattet sind.
3. Schreiben: Kündigung der DSL-Anschlüsse und Festnetztelefonie bei der Deutschen Telekom AG bzw. Wechsel zu einem anderen Anbieter z.B. 1&1 oder Vodafone. Aus Solidarität mit den Bürgern in "DSL-Niemansland" rufe ich alle Bürger der Stadt Oebisfelde-Weferlingen auf, Ihre DSL-Verträge und auch die Festnetztelefonie bei der Deutschen Telekom zu kündigen.


Es gibt von 1&1 preisgünstige Alternativen. So kostet eine Doppelflatrate DSL 16000 mit Telefonie ins Festnetz bei 1&1 gerade einmal 19,99 EURO/Monat. Falsch - wir hier im ehemaligen "DDR-Sperrgebiet" zahlen 5,00 Euro monatlich zusätzlich an die Deutsche Telekom AG für die so genannte "Fernschaltung".
Wer nur seinen Festnetzanschluss braucht, kann die Festnetz-Flatrate für gerade einmal 10,00 Euro monatlich von Vodafone bekommen. Die Festnetzrufnummer kann jeweils mitgenommen werden, falls gewünscht. Auch wenn das Internet über DSL vorerst nicht benötigt wird, wäre es doch zu empfehlen, das 1&1 Spezial für 25,00 EURO im Monat zu wählen. Die Vodafone Festnetztelefonie läuft über UMTS Funk und ist störanfälliger als eine stabile DSL-Leitung. Momentan rührt Vodafone jedoch keinen Finger und die Zellen sind überlastet, so dass ich keine neuen Verträge für Vodafone annehmen darf. Ja Sie haben richtig gelesen, Vodafone verbietet mir die Annahme von LTE und DSL-Verträgen in Oebisfelde-Weferlingen. Und mein früherer "Partner" TALK-Point hat mir die Partnerschaft einseitig aufgekündigt, weil ich keine Neuverträge vermitteln konnte. So ist DÜSTI's Computer-Shop in Oebisfelde Anfang 2015 nur noch Partner von 1&1. 

Wir schreiben das Jahr 2015: Eintrag ins Logbuch: "Schnelles Internet in Oebisfelde und Umgebung":
1. Kapitel - DSL/VDSL: Bis zum heutigen Tag hat sich nichts geändert. Der aktuelle Zustand hat sich eher verschlechtert. Die Deutsche Telekom hat es wohl endlich geschafft, in Breitenrode in zwei mir namentlich bekannten Haushalten auf DSL 6000 umzustellen. Aber auch nur, weil die Bürger gedroht haben, Ihren Anbieter zu wechseln. Nur zur Information an alle Breitenroder Haushalte - die Kunden der Deutschen Telekom zahlten und zahlen noch für eine "Doppelflatrate" Internet und Telefonie ins Festnetz bei maximal DLS 2000 (mehr kam dort nicht an) genau so viel, nämlich ca. 40,00 EURO, wie ein Oebisfelder Kunde der bei 1&1 eine Doppelflatrate Telefonie ins Festnetz und DSL16000 hatte. Rechnerisch also das achtfache für das gleiche Produkt. Das ist schon heftig. Eigentlich ist das Betrug und ein Grund die Telekom auf Schadenersatz zu verklagen. Ein Besuch in DÜSTI's Computer-Shop in Oebisfelde und eine Beratung zu den Angeboten von 1&1 hätte sich allemal gelohnt, um die Haushaltskasse zu entlasten.

In Buchhorst sind nur zwei Gehöfte gleich hinter der Kanalbrücke an das DLS angeschlossen. Sie empfangen dort aber maximal DSL 2000. Alle Versuche scheiterten an diesem Zustand etwas zu ändern. Fünf Haushalte schlossen 2010 ein "DSL-sofort UMTS Only" Paket über Vodafone ab. Für gerade einmal 20,00 EURO im Monat erhielten sie den Internetzugang über Funk und eine Festnetzflatrate. Der Telekom Anschluss wurde gekündigt und die Festnetz-Rufnummer portiert. Damit entfiel auch die Telekom Grundgebühr von fast 16,00 EURO. Dieses Schnäppchen gab es in der Folgezeit nicht mehr, denn Vodafone brachte den Nachfolger auf den Markt, das LTE. Die monatlichen Kosten stiegen an. Viel schlimmer wiegt jedoch die Tatsache, dass Vodafone ein völlig überlastetes Netz hatte, denn nur ein Sendemast in Miesterhorst versorgte die ganze Region. Der Service und Support war ebenfalls mangelhaft und viele Bürger beschwerten sich bei mir. Dies war für mich dann ein Hauptgrund auch Vodafone den Rücken zu kehren. Ich beendete die Partnerschaft mit Vodafone Ende 2014.

In den Orten Bösdorf, Rätzlingen, Kathendorf, Etingen, Everingen, Lockstedt usw. ist DSL nach wie vor ein unbekannter Begriff. Die Deutsche Telekom AG hat nicht einen einzigen DSL-Anschluss eingerichtet. Andere Anbieter wie Vodafone, Archenet, 1&1 sind für diese Orte unbedeutend. Sie verlassen sich darauf, das die Telekom das Netz ausbaut, um dann als Reseller die Leitungen von der Telekom zu mieten. Somit hat die Telekom das Monopol in diesen Orten und bestimmt auch die Preise. Es ist nur möglich über Festnetz, ISDN, oder mit 56k Modem ins Internet zu kommen, oder LTE zu nutzen bei monatlichen Kosten von ca. 50,00 EURO.

 

In Oebisfelde Stadtgebiet ist die Situation sehr unterschiedlich. Bis auf einige wenige Bereiche in der Altstadt ist überall wenigstens DSL 6000 verfügbar. Kunden, die zu Fremdanbietern 1&1 oder Vodafone wechselten, zahlen monatlich 5,00 EURO mehr für die so genannte "Fernschaltung" an das Netz der Deutschen Telekom. Begründung: "Das Netz wurde bisher durch die Deutsche Telekom nicht ausgebaut." Viele Kunden (mehr als 500 in den letzten 6 Jahren, nur über mein Geschäft) haben der Telekom den Rücken gekehrt und sind zu 1&1 gekommen. Die Festnetzrufnummer wurde portiert (mitgenommen), für eine Doppelflatrate bis zu DSL16000 zahlt der Kunde monatlich 25,00 EURO (laut Angebot 1&1 nur 19,99 EURO).


Zwei Haushalt im Neubaugebiet "Lehmweg" haben bisher einen VDSL 50000 Anschluss über 1&1 in meinem Shop erhalten. Es kommen aber nur maximal 20000 kBits/s an. Stellt sich die Frage an die Deutsche Telekom: Werden hier bewußt Informationen zurückgehalten? Ich kann mir nicht vorstellen, dass dies nicht die einzigen Anschlüsse in diesem Bereich sind. Hier wären die Verantwortlichen der Stadt Oebisfelde-Weferlingen in der Pflicht die Telekom zur Rede zu stellen und gegebenenfalls die Bundesnetzagentur einzuschalten. Schließlich zahlen Bürger auch Ihre Steuern und Abgaben für Ihre Eigenheime.


Paradox ist die Tatsache, dass diese beiden Kunden, die VDSL 50000 (20000 kommen an) bei 1&1 bestellen konnten, gerade einmal 29,00 EURO/Monat bezahlen. Ich wohne nur eine Straße dahinter, und müsste für eine DSL16000 Doppelflatrate zuzüglich der monatlichen "Fernschaltungs-Abzocke" durch die Deutsche Telekom, monatlich bei 1&1 Internet AG ca. 35,00 EURO zahlen. Ein Kunden der VDSL 50000 hat, zahlt weniger als ein Kunde der DSL16000 hat und ein Kunde, der mit Modem und ISDN ins Internet geht zahlt mehr als ein Kunde der VDSL 50000 empfängt. Das ist Betrug oder anders, dass ist Abzocke pur auf Kosten der Bürger.

 

Ich apelliere an die Bürgermeisterin und die Verantwortlichen der Stadt Oebisfelde-Weferlingen, diese Sachverhalte zu prüfen und auf eine nächsten Ratssitzung öffentlich mit den Bürgern zu diskutieren. Hierzu sollten auch die verantwortlichen Vertreter der einzelnen Anbieter - Telekom, 1&1, Vodafone, Archenet zum aktuellen Stand und auch zu den Unregelmäßigkeiten befragt werden. Ein Vertreter der Bundesnetzagentur sollte ebenfalls anwesend sein, damit man mal mitbekommt was hier los ist.

Abschließend würde ich die Verantwortlichen gewählten Volsvertreter der Stadt Oebisfelde-Weferlingen mal bitten, den nachfolgenden Artikel durchzulesen. Im Altmarkkreis Salzwedel versucht man gerade, auch in den ländlichen, dünner besiedelten Gemeinden, in denen auch ältere Bürger wohnen schnelles Internet einzurichten. Die Argumentation der Telekom - es rentiert sich nicht oder aber auch "Die Alten brauchen kein Internet" ist diskreminierend und völlig unsinnig. Gerade ältere Bürger, die nicht mehr so mobil sind, können durch schnelles Internet Ihre letzten Lebenstage aus vollen Zügen genießen .

Werte Frau Bürgermeisterin. Nehmen Sie doch einmal Kontakt mit den Verantwortlichen aus dem Landkreis Salzwedel auf. Fragen Sie den Anbieter dort, ob man dieses Modell nicht auch auf Oebisfelde-Weferlingen beziehen kann. Es dürfte doch nicht zu schwierig sein, eine Lösung zu finden. DÜSTI's Computer-Shop in Oebisfelde würde anbieten, am Ausbau des Glasfasernetzes mitzuwirken. Wir würden Kunden betreuen und einen technischen Service und Support einrichten. Tun Sie endlich etwas für die Steuergelder, die wir Ihnen liefern. An die Bürger und Unternehmen der Verwaltungsgemeinschaft Oebisfelde-Weferlingen richte ich den Aufruf sich ebenfalls mit einzubringen. Diskutiert mit und sendet mir Eure beiträge und Erfahrungen zum Thema "Schnelles Internet". Wir sind das Volk und nur gemeinsam können wir etwas bewegen.

Und an die Bundeskanzlerin Angela Merkel richte ich den Aufruf, sich weniger darum zu kümmern, wie die maroden Banken zu ihrem Geld kommen, was Sie den griechischen Banken bzw. den Superreichen in Griechenland geliehen haben. Es gehört Ihnen ja nicht, sondern es sind die Spareinlagen der Bürgerinnen und Bürger sowie unsere Steuergelder. Holt Euch diese Gelder von den Banken zurück und lasst Sie in den Aufbau des eigenen Landes fließen. Kümmern Sie sich nicht nur um die Griechen und um Europa, sondern versuchen Sie zunächst einmal ein geeintes Deutschland aufzubauen.

 

Als ausgebildeter Diplomlehrer und Unternehmer rufe ich Ihnen zu: "Machen Sie endlich Ihre Hausaufgaben!" Lassen Sie die Kluft zwischen Arm und Reich in unserem Lande nicht weiter ansteigen! Geben Sie den Erziehern und Lehrern in Ost und West einen gerechten Lohn. Sorgen Sie dafür, dass die angestellten der Post endlich gerechte menschenwürdige Löhne bekommen! Kämpfen Sie gegen Steuerverschwendung im eigenen Lande! Verkleinern Sie den "Wasserkopf" von Krankenversicherungen, die kein Mensch braucht. Stecken Sie die Gelder lieber in den Ausbau unserer Krankenhäuser, der Schulen, der Universitäten. Und sorgen Sie endlich auch dafür, dass Deutschland das modernste und schnellste Internet in der Welt bekommt.

Und wenn Ihnen jemand dabei behilflich sein soll, die Computer im Deutschen Bundestag wieder sauber zu bekommen kommen Sie ganz einfach in meinen kleinen bescheidenen Computer-Shop nach Oebisfelde und kaufen Sie keinen "Billigschrott" in Fernost. "MADE in Germany" ist angesagt, und das finden sie in Ihrem eigenen Haus, nicht in Europa sondern in Deutschland.

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